Digitaler Fachtag 14.11.2020

Alltagsintegrierte Sprachbildung und Beobachtung in der Kindertagespflege

Seit dem Kita-Jahr 2014/2015 wird die Neuausrichtung der Sprachbildung im Sinne einer alltagsintegrierten Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich des Landes NRW umgesetzt. Ziel ist eine prozessorientierte Begleitung und Unterstützung des Spracherwerbs der Kinder von Beginn an. Eine besondere Rolle spielt dabei die Kindertagespflege, da Kinder häufig in den für den Spracherwerb wichtigsten ersten Lebensjahren dort betreut werden.

Der Landesverband Kindertagespflege NRW e.V lädt interessierte Kindertagespflegepersonen herzlich zum digitalen Fachtag ein.

Es werden unterschiedliche Aspekte der Sprachbildung und Beobachtung in der Kindertagespflege innerhalb kleiner Gruppen genauer betrachtet.

Der Fachtag richtet sich an:
› Kindertagespflegepersonen

Referentinnen:
Stefanie Rieger
Dipl. Reha-Pädagogin, akad. Sprachtherapeutin / Landesweite Koordinierungsstelle, Kommunale Integrationszentren (LaKI)

Carolin Machens
M.Sc. Psychologin

Sophie Reppenhorst
M.A. Reha.-Wissenschaftlerin, B.A. Reha.-Pädagogin


Leider ist der Fachtag bereits ausgebucht.


 

Programm

10:00 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
Vertreterinnen des Landesverbandes Kindertagespflege NRW e.V.

10:05 Uhr
Phase I (T1, T2)

11:25 Uhr
Pause

11:40 Uhr
Phase II (T1, T2)

13:00 Uhr

Phase III (T3)

14:00 Uhr
Ende des Fachtages


Themen:

 

T1: Sprachförderliches Verhalten & Sprachbildungsstrategien (Sophie Reppenhorst)

Als enge Bezugsperson und Interaktionspartner stellt die Kindertagespflegeperson ein wichtiges Sprachvorbild für die Kinder dar. Nur durch eine gelungene Interaktion können Kinder ihre sprachlichen Kompetenzen ausbauen. In diesem Workshop wird thematisiert, wie das eigene Verhalten zur Sprachbildung und Sprachförderung gestaltet werden kann. Dazu werden u.a. verschiedene Strategien, die im Dialog mit Kindern angewendet werden können, aufgezeigt und praktisch geübt.

T2: Die Beobachtung der Sprachentwicklung in der Kindertagespflege (Carolin Machens)

Um die Sprachentwicklung individuell unterstützen zu können, ist es entscheidend, den jeweiligen Entwicklungsstand der Kinder zu kennen. Strukturierte Beobachtungsverfahren können dabei helfen, die als nächstes anstehenden Entwicklungsschritte zu erkennen und so das eigene Verhalten darauf abzustimmen. In diesem Workshop werden die Beobachtungsverfahren BaSiK (U3) und liseb vorgestellt, die sich besonders für junge Kinder eignen.

T3: Ein Kind, viele Sprachen – der Umgang mit Mehrsprachigkeit in der Kindertagespflege (Stefanie Rieger, Landesweite Koordinierungsstelle, Kommunale Integrationszentren - LaKI)

In der heutigen Gesellschaft wachsen viele Kinder mit mehreren Sprachen gleichzeitig auf. Häufig herrscht sowohl bei Eltern als auch bei Fachkräften eine Unsicherheit, wie die Sprachentwicklung dieser Kinder am besten unterstützt werden kann. In diesem Workshop werden neben Chancen und Risiken mehrsprachiger Erziehung Praxisideen für den Umgang mit mehrsprachigen Kindern im Alltag aufgezeigt.